DJI Ronin Review

DJI Ronin Review – Richtig geile Kamerafahrten!

Heute mal wieder ein richtig krasses Thema: Equipment! Vor kurzem habe ich euch ja ein Video gezeigt mit einer Drohne, die wir verwenden. (HIER gehts zum Video) Die gibt dem Ganzen wirklich gleich einen ganz anderen Touch, was Videos angeht. Wenn man jetzt ein bisschen mehr Fett auf der Kette hat und wenn noch ein bisschen professioneller drehen will, dann haben wir hier die DJI Ronin.

Die kostet natürlich ein bisschen mehr, die liegt so bei 2.500€. Aber die ist halt extremst professionell. Ein Unterschied natürlich: das Teil wiegt 4.5kg – das ist also schon ein Wort. 4,5kg rumschleppen ist schon eine Masse. Wenn jetzt noch eine fette Kamera und noch ein fettes Objektiv drauf ist, die ja heute viel schwerer als die Kameras sind, dann seid ihr mal schnell bei 7, 8 oder 10 kg oder mehr.

Dafür hat die DJI aber so ein Teil, was ihr anziehen könnt. So ein Krake. So eine Jacke, wie so eine SteadyCam z.B. und da hängt so ein Galgen raus mit einem Draht dran, den ihr hier dran machen könnt. Die übernimmt viel von eurem Gewicht, wenn ihr viel rumlaufen müsst. Unterschätzt das nicht, das gibt relativ schnell Rückenschmerzen sonst.

Was das coole ist, bei so einer Ronin. Ihr könnt auch zu zweit arbeiten, dafür gibt es hier eine Fernbedienung dazu. d. h. der eine bedient die Kamera, also läuft damit nach vorne, hinten rum etc. und der andere, der steuert die Kamera selbst und das Ronin. Das ist so geil wie früher mit Rennauto fahren. Das geht mit der Kamera. Das ist ziemlich cool. Es gibt da auch Zusätze, die man noch zukaufen kann. Das ihr vielleicht sogar die Bildübertragung von der Kamera auf eine Fernbedienung kriegt. Da müsst ihr mal gucken. Auf jeden Fall für 2 Leute schon mal ziemlich geil, weil der eine kann wirklich die ganzen Bewegungen übernehmen und der andere kann einfach sich darauf fokussieren, was filmt er genau, wo zeigt die Kamera hin.

Ansonsten, wenn man so ein Teil mal hoch nimmt. Ich mache, das jetzt mal. Ihr könnt das so in die Hand nehmen, und ihr seht schon, wenn ich das hoch nehme, das Teil steuert sich schon selbst aus. Ich bewege die Kamera, d. h. wenn ich nach vorne, nach hinten laufe, ihr seht, die Kamera die kümmert sich darum dass sie immer den Fokus behält, was hier auch geht. Jetzt habe ich sie in zwei Händen. Auch hier seht ihr die Achse die steht, die justiert sich aus.

Ganz wichtig ist, wenn ihr mit so etwas durch eine Menge lauft, oder ihr habt ein Konzert wo die Band spielt. Das ist ein Kran nicht optimal. Eher sogar sehr suboptimal. Eine Drohne wäre vielleicht mal eine geile Erfahrung aber eine Drohne geht da gar nicht. Ich habe übrigens ein MSMM über unsere Drohe gemacht. Bitte unbedingt mal anschauen, Video gibt es HIER.

Wenn ihr z. B. jetzt eine Band filmen wollt, oder ein geiles Event für ein Autofahrt oder so. dann könnt ihr auch – den Gimbal setzt ihr euch hinten drauf; ich erinnere mich, Arthur und ich wir waren in Las Vegas, waren dahinten in der Wüste und er hing hinten im Kofferraum raus und hat versucht zu filmen, das wäre natürlich geil gewesen weil das sind schon geile Kamerafahrten, das muss man einfach sagen. Ich lege die jetzt mal zurück, die wiegt nämlich ein bisschen was. Vorsicht.

So zur Akkulaufzeit, der hält ungefähr 16 Stunden, und bei vielen anderen Geräten muss man den Motor ausschalten, wenn ihr gar nicht mit dem Teil arbeitet. Macht ihr entweder den Motor aus, oder wie es bei der Ronin ist, ihr könnt den killen. Dazu gibt es hier auf der Fernbedienung eine Taste, die Function-Taste. Die könnt ihr drei Mal hoch und runter. 1 2 3 und jetzt seht ihr, dann ist der Motor aus und ihr verbraucht soweit keine Akku mehr. D. h. jetzt seht ihr, alles ist locker. Ich kann überall drehen, tun und machen. Wenn ich jetzt wieder anmachen, dazu auch wieder 1 2 3. Zack, jetzt justiert sie sich wieder. Oh, komplett aus. Damit ihr den Motor entlasten könnt, damit ihr einfach kein Akku braucht, könnt ihr die damit direkt killen. Manchmal kann es einem auch passieren, dass man irgendwo anstößt, dann verschiebt sich die Achse etwas ruckartig und das ist auch wieder zum ausjustieren, zum Nullpunkt zurückkommen. Also manchmal einfach machen um das Teil wieder aus zu justieren.

So Leute, was auch ziemlich cool ist, man kann die Ronin auch viel mit dem Handy steuern. Es macht immer Sinn zu zweit damit zu arbeiten. Das spricht auch für ein Profi-Gerät. Den einen Modus, den ihr eben gesehen habt, das ist dieser Pan and Tilt Mode. Ich nehme das Ding nochmal hoch. D. h. wenn ich das jetzt hier rausnehme und ich bewege mich hier ein bisschen schneller, und ihr seht sie kommt smooth mit der Bewegung mit. Ihr habt also immer eine smoothe Bewegung. Aber manchmal wollt ihr das gar nicht. Ihr wollt alle Motoren aus haben und die Kamera soll immer in eine Richtung zeigen. Das könnt ihr auch einstellen. Wenn ich jetzt hier nach vorne gehe etc. und hoch und runter, versucht die Kamera immer nach vorne zu bleiben. Der andere Modi ist der, wenn ich alle Motoren aus habe und die Kamera, wie ihr seht, ich habe sie hier im Griff und laufe nach vorne und die Kamera bleibt immer in einer Richtung. So zurück damit.

Was gibt es noch zu sagen, es gibt 3 Modi, wie man die Ronin verwenden kann:

  1. Zum einen ist das der Upright-Modus. Das heißt der Gimbal wird über den Kopf gehalten. Ihr habt es also nicht so nach unten hin, sondern die Griffe haltet ihr so oben. Und die Kamera ist anders rum. Sie zeigt also nach oben, dann könnt ihr damit arbeiten.

  2. Der nächste Modus ist der sogenannte Underslung-Modus. D. h. so wie wir es eben hatten, ihr haltet das Teil vor die Brust und lauft damit rum.

  3. Das 3. ist ein ganz spannender Modus, der sogenannte Briefcase-Modus. Wenn ihr es so hochkant nehmt. D. h. Ihr habt das Ding so an der Seite und der Gimbal geht so nach vorne raus für die Kamera und ihr lauft damit so rum. Das hat den großen Vorteil, wenn ihr mal durch enge Gassen oder so müsst, könnt ihr eben damit so durchlaufen, ohne dass ihr dieses breite Teil verwenden müsst.

Ansonsten ist das definitiv ein Profi-Gerät, wenn ihr euch so etwas zulegt, spielt ihr schon mal in einer eigenen Liga. Das ist 100%ig sicher. Müsst ihr natürlich fragen, brauche ich so ein Gerät für 2.500€. Aber wenn ihr so ein gutes Gerät braucht, holt euch keine Billiglösung. Super Preis-Leistungsverhältnis. Extremst professionell verarbeitet mit sehr hochwertigen Materialien. Da ist wirklich nicht gespart worden.

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Und wenn 2.500€ zu viel sind für den Anfang, dann holt euch die Pilot Fly für um die 1000€. Die kann auch schon wirklich sehr gute Ergebnisse erzielen. Wenn ihr so ein Teil habt, oder ein anderes benutzt, wenn ihr ein paar Tipps und Tricks für uns habt, lasst doch mal einen Kommentar hier. Ansonsten Daumen hoch und Kanal HIER abonnieren –  ich würde mich super freuen!

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